Viele Ratgeber über ETF beginnen mit der folgenden Erläuterung: ETF ist die Abkürzung für blablabla, was so viel bedeutet wie passiv gemanagter Indexfonds. Alles klar, sehr gut. Jetzt habe ich natürlich direkt verstanden, was ein ETF ist. Ein ETF ist ein passiv gemanagter Indexfonds. Warum hat mir das nicht schon früher jemand mal gesagt? Irgendwie lag es mir doch die ganze Zeit selber auf der Zunge.
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ET Was?
Spaß beiseite. Ich habe oben „blablabla“ geschrieben, weil ich zu 100% davon ausgehe, dass es dir nicht weiterhilft, wenn ich dir verrate, für was die Abkürzung ETF steht. Oder sollen wir doch mal einen kurzen Test machen?
Na gut, versuchen wir´s. Hier ist die Lösung: ETF steht für „Exchange-Traded Fund“. Klingt doch fast so schön wie Himbeerkuchen mit Sahneeis. Weißt du jetzt was ein ETF ist oder muss ich doch noch etwas weiter ausholen?
Okay. Ich hol mal aus. Was wir bis jetzt wissen, ist, dass die Buchstaben ETF eine Abkürzung sind für drei ziemlich kompliziert klingende Wörter. Ich könnte dir jetzt erklären was genau diese Wörter bedeuten. Das mache ich aber erstmal nicht. Denn auf der Startseite hier von Finanzstar habe ich geschrieben, dass es hier kein Fach-BlaBla gibt, sondern echtes Wissen, dass du anwenden kannst und sollst um finanziell auf besseren Beinen zu stehen. Bei dem Begriff „Exchange-Traded Fund“ handelt es sich jedoch genau um diejenigen Begriffe aus der Finanzindustrie, die kein Laie versteht.
Und hier auf Finanzstar gehe ich davon aus, dass du hauptberuflich kreativ unterwegs bist. Sei es als Musiker, als Schauspielerin oder als Künstler. Ich gehe davon aus, dass du dich hauptberuflich eben genau nicht mit Finanzen beschäftigst. Was also sollte es dir bringen, wenn ich dir erkläre, was „Exchange-Traded Fund“ bedeutet? Was du willst ist zu verstehen, was ein ETF ist und wie dieses Teil dir dabei hilft langfristig gesehen mehr Geld zu verdienen.
Finanzstar = Fahrschule
Stell dir das einfach genauso vor wie damals in der Fahrschule. Dein Ziel war es zu lernen, wie man ein Auto fährt um damit dann an ein bestimmtes Ziel zu gelangen. Dein Fahrlehrer oder deine Fahrlehrerin haben dir dann das Nötigste erklärt, damit du ein Fahrzeug sicher im Straßenverkehr bewegen kannst. Dazu gehörten wahrscheinlich so Sachen wie man mit der Kupplung und der Schaltung umgeht, dass man vor einer Kurve die Geschwindigkeit reduziert und wie man richtig tankt. Ich denke wir sind uns einig darüber, dass diese drei Dinge wirklich notwendig sind, um ein Auto zu fahren.
Was aber nicht notwendig ist, ist zu wissen, aus welchen Bestandteilen das Motoröl besteht, mit wie vielen Schrauben die Karosserie am Rahmen befestigt ist und aus wie vielen Schichten der Lack besteht. Diese drei Dinge werden dir nicht dabei helfen, dass du ein Auto besser und sicherer bewegen kannst. Aus diesem Grund werden diese Dinge in der Fahrschule nicht thematisiert.
Finanzstar ist deine finanzielle Fahrschule.
Daher merke dir von nun an: Finanzstar ist deine finanzielle Fahrschule. Ich befähige dich dazu, dass du dich mit deiner Geldanlage wohlfühlst und dass du an dein finanzielles Ziel gelangst. Ich sorge also dafür, dass du korrekt tankst (das bedeutet in die für dich passenden Finanzinstrumente investierst) und dass du vor der Kurve etwas Geschwindigkeit rausnimmst und dann beschleunigst, wenn du auf die Autobahn abbiegst.
Was bedeutet das bezogen auf meine Finanzen?
Bezogen auf deine Finanzen bedeutet das zum Beispiel, dass du in jungen Jahren vermehrt in einen Aktien-ETF investieren solltest (also beschleunigen) und ab dem Renteneintritt dein Geld vermehrt in Festgeld oder in einen Geldmarkt-ETF investieren solltest (Geschwindigkeit rausnehmen). Geldmarkt-ETF. Schon wieder so ein komischer Begriff. Aber der Begriff Geldmarkt wird im weiteren Verlauf tatsächlich wichtig sein.
Nochmal zurück zum Auto. Du musst einfach wissen, dass Benzin und Diesel zwei verschiedene Treibstoffe sind. Du darfst schlicht und ergreifend ein Benzinauto nicht mit Diesel betanken und du darfst ein Dieselauto nicht mit Benzin betanken. Solch einen Unterschied musst du einfach wissen, wenn du Auto fahren möchtest. Was ich dir daher hiermit auf den Weg gebe ist also Folgendes: Ein paar Fachbegriffe aus der Finanzwelt sind tatsächlich wichtig. Daher habe ich diese hier auf Finanzstar so ausführlich und verständlich beschrieben, dass du verstehst, was damit gemeint ist. Worauf du dich hiermit verlassen kannst, ist, dass ich dich ausschließlich mit solchen Fachbegriffen „nerven“ werde, von denen ich weiß, dass du sie für deine Geldanlage wissen und verstehen musst.
Im Gegenzug werde ich dir jedoch alles knallhart verschweigen, was für deinen finanziellen Erfolg keine Rolle spielt. Natürlich werde ich dir auf Nachfrage sehr gerne alles bis ins kleinste Detail erklären. Ich werde dich dann aber darauf hinweisen, dass das jetzt „Nice to know“ ist und nicht wirklich relevant. Wie gesagt, Unterschied zwischen Benzin und Diesel ist wichtig. Muss man wissen. Wie die Cousine der Schwester von der Mutter des Erfinders des Ottomotors hieß, ist jedoch irrelevant.
Mein Wissen für dich
Sei versichert, dass ich alles über Geldanlage weiß, was du wissen musst. Ich könnte ein ganzes Buch darüberschreiben und vielleicht mache ich das irgendwann auch mal. Wenn ich dir also nicht jedes kleinste Detail erzähle, heißt das nicht, dass ich dir irgendwas verschweigen möchte. Vielmehr möchte ich, dass wir uns auf das Wesentliche konzentrieren. Denn Tatsache ist: Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es wahrscheinlich mehr als 10.000 verschiedene ETF da draußen, in die du investieren könntest. Alle unterscheiden sich in minimalen oder auch etwas größeren Details.
Und genau hier liegt das Problem: Aufgrund von diesem Überangebot sind viele Menschen nicht mehr in der Lage, eine Entscheidung zu treffen. So verbleibt das Geld auf dem Bankkonto und ist nicht sinnvoll investiert. Ziemlich schade drum. Genauer gesagt ist es nicht nur schade, sondern finanziell gesehen sogar sehr schädlich. Aus der Angst heraus, eine vermeintlich „falsche“ Entscheidung zu treffen (also in einen „falschen“ ETF zu investieren), bleibt das Geld an einem Ort, wo es auf keinen Fall mehr wert, sondern im Gegensatz sogar mit Sicherheit weniger wert wird.
1+1 = 2. Keine Diskussion.
Daher hier die gute Nachricht: Durch meine Unterstützung erkennst du, welcher ETF für dich am besten geeignet ist. Dabei berufen wir uns auch auf ein paar Grundprinzipien die immer gelten. Das ist wie in der Physik oder der Mathematik. Ich glaube daran, dass 1 + 1 = 2 ergibt und lasse mir von Niemandem etwas Gegenteiliges einreden. Manche Dinge sind einfach richtig und wahr. Und genau auf diese einfachen „richtigen“ und „wahren“ Dinge berufen wir uns bei unserem ETF-Investment.
Wir gehen also grundsätzlich davon aus, dass die Welt eine Kugel ist und sich auch morgen noch drehen wird. Wir gehen im Gegenzug nicht davon aus, dass morgen die Sonne explodiert oder dass uns morgen Menschen vom Mars besuchen und uns entführen. Wir bewegen uns in der Realität bzw. in dem, was 99,9% der Menschen auf dieser Welt als real bezeichnen. Und die Realität ist, dass du dein Geld in irgendeine Anlageklasse investieren musst (Hinweis: Dein Girokonto ist ebenfalls eine Anlageklasse). Und falls du dich dazu entscheidest, dein Geld in einen ETF zu investieren, dann musst du dich letztendlich nun Mal für einen von diesen 10.000 ETF da draußen entscheiden.
Du brauchst lediglich einen einzigen ETF.
Stell dir mal vor, du stehst vor einem Wasserkasten, in dem sich 12 volle Wasserflaschen befinden. Natürlich kann es theoretisch und praktisch sein, dass irgendjemand bei dem Getränkehersteller die Flasche, die ganz oben rechts in der Ecke steht, mit einem hochgradigen Gift versehen hat, welches dir bei Einnahme ganz starke Magenschmerzen bereiten würde.
Hier jetzt meine Frage an dich: Willst du nun jede der 12 Flaschen stundenlang von außen begutachten, an ihr schütteln, am Glas riechen, sie über den Boden rollen und nach zwei Tagen schließlich verdursten, weil du es nicht geschafft hast, dich zu entscheiden?
Oder schaffst du es, dich gedanklich in die Realität zurückzuversetzen und darauf zu vertrauen, dass es Lebensmittelkontrollen gibt und es daher extrem viel Sinn macht, wahllos aus einer der 12 Flaschen zu trinken? Macht es nicht extrem viel Sinn, sich ins Bewusstsein zu rufen, dass man irgendwann trinken muss?
Ohne sinnvolle Geldanlage wirst du finanziell verdursten
Wovor ich dich also bewahren will, ist, dass du finanziell verdurstest. Das Gemeine hieran ist nämlich, dass man finanzielles Verdursten erst sehr viel später als heute merkt. Zum Beispiel bei Eintritt in die Rente. Genau deswegen schieben ja so viele Menschen ihre finanziellen Entscheidungen auf die lange Bank. Weil es eben heute noch nicht weh tut.
Da hat der menschliche Körper es bzgl. der notwendigen Wasseraufnahme doch ganz gut geregelt. Jeden Tag meldet sich mein Körper mehrmals bei mir und teilt mir mit, dass ich Wasser zu mir nehmen sollte. Jetzt kann ich mich natürlich weigern, aber das halte ich dann maximal zwei bis drei Tage durch. Dann bin ich tot. Verdurstet. Unnötigerweise. Ich hätte einfach nur etwas trinken müssen. Dann hätte ich überlebt.
Sinnbildlich gesprochen musst du finanziell gesehen eigentlich nur in einen ETF investieren, um zu überleben. Aber dafür musst du eine Entscheidung treffen.
Und genau dabei unterstütze ich dich. Ich will, dass du finanziell nicht verdurstest. Wenn du ein paar grundlegende Sachen verstanden hast, dann wird dir dein ETF-Investment irgendwann so leichtfallen wie bei Durstigkeit Wasser zu trinken oder dir ein Pflaster auf eine blutende Wunde zu kleben. Manche Sachen macht man einfach intuitiv.
Und genau dazu werde ich dich befähigen. Mir persönlich tut es nämlich verdammt weh mitzukriegen, wie viele Menschen ihre Zeit damit verschwenden zu überlegen, ob sie jetzt in einen ausschüttenden oder einen thesaurierenden ETF investieren sollen und dann im Endeffekt nicht investieren. Mir tut es weh zu sehen, dass Menschen überlegen, ob sie in einen ETF mit Schwellenländern investieren sollen oder Schwellenländer lieber rauslassen sollten und durch die Unfähigkeit eine Entscheidung zu treffen im Endeffekt nicht investieren. Diese Nicht-Investition ist in etwa so, als würde man auf eine blutende Wunde kein Pflaster kleben, weil man Angst hat, es könnte das falsche Pflaster sein. Gibt es in einem Erste-Hilfe-Paket überhaupt falsche Pflaster? Sind die Dinger absichtlich verseucht, oder ist es schädlich, wenn man sich als Erwachsener ausversehen ein Kinderpflaster mit lustigem Bärchenmotiv aufklebt? Dann im Zweifel doch lieber verbluten, oder?
Verdursten und verbluten. Zwei Begriffe, die ich soeben verwendet habe. Klingt irgendwie martialisch und unschön. Aber genau das sind für mich die treffenden Begriffe. Denn: Ich höre Menschen Dinge sagen wie „bei diesem ETF hast du ein Währungsrisiko – besser nicht investieren“ oder auch „in diesem ETF sind ja zum Großteil Unternehmen enthalten die ihren Sitz in den USA haben – besser nicht investieren“ und sehe vor mir verblutende und verdurstende Menschen. Insbesondere für kreative Menschen wie dich und mich, welche je nach beruflichem Schwerpunkt bekanntermaßen nicht immer über ein regelmäßiges Einkommen verfügen ist es daher umso wichtiger zu verstehen und zu erkennen, dass wir unsere finanzielle Unsicherheit nicht auch noch dadurch vergrößern, dass wir die Dinge vor uns herschieben.
Fazit
Mit diesem Artikel habe ich dir einen ersten allgemeinen Einblick in das Thema ETF-Investment gegeben. Schreibe deine Gedanken und deine Fragen gerne unten in die Kommentare oder melde dich über mail@finanzstar.me bei mir. Trau dich, mich alles zu fragen was du gerne wissen möchtest. Hier schreibt jemand der sehr stark daran interessiert ist, dass es dir finanziell gesehen gut geht. Ich freue mich sehr, dich dabei zu unterstützen, mehr finanzielle Sicherheit zu erreichen.
Martin


